Hi, ich bin Evelyn
Systemische Beraterin, Sozialarbeiterin und Fotografin.
Mich interessieren Menschen. Ihre Geschichten, ihre Beziehungen, ihre Widersprüche – und das, was nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist.
Ich glaube nicht daran, dass jemand von außen besser weiß, wie dein Leben funktioniert als du selbst.
Aber ich glaube daran, dass es einen Unterschied macht, ob wir mit unseren Themen alleine im Kopf bleiben – oder ob wir einen Raum haben, in dem wir sie anschauen, sichtbar machen und aus einer anderen Perspektive erleben können.
Mein fachlicher Hintergrund
Bachelor of Arts Soziale Arbeit
Hochschule Mannheim
Zertifizierte Systemische Beraterin
Mannheimer Institut für Systemische Soziale Arbeit
Ausbildung zum Frey Spiel® Coach
Erfahrungsorientierte und kreative Prozessbegleitung
Was meine Arbeit geprägt hat
Die systemische Haltung hat in den letzten Jahren nicht nur meine Arbeit verändert, sondern auch meinen Blick auf mein eigenes Leben.
Nicht mehr sofort zu fragen: Was stimmt hier nicht? Wer ist schuld? Wie bekomme ich das möglichst schnell weg?
Sondern neugierig zu werden.
Was passiert hier eigentlich? Was wirkt da? Welche Beziehungen und Erfahrungen spielen eine Rolle? Was brauche ich? Welche Perspektive habe ich vielleicht noch nicht eingenommen?
Diese Art zu schauen hat für mich selbst viel verändert.
Und sie prägt heute die Art, wie ich Menschen begleite.
Mein Weg war nie besonders geradlinig.
Ich habe in den vergangenen Jahren vieles gemacht, aufgebaut, ausprobiert und auch wieder losgelassen.
Ich komme aus der Sozialen Arbeit, habe mich systemisch weitergebildet, Menschen und Gruppen begleitet, mich selbstständig gemacht, fotografiert, ein Keramikatelier aufgebaut, Workshops gegeben und Communities gegründet.
Lange dachte ich, ich müsste daraus irgendwann eine perfekte gerade Linie machen.
Heute sehe ich darin eher Erfahrung.
Mit Menschen. Mit Veränderung. Mit Beziehungen. Mit Selbstständigkeit. Mit Entscheidungen, Umwegen und Neuanfängen.
Und natürlich kenne ich Veränderungsprozesse nicht nur aus meiner beruflichen Arbeit.
Ich kenne sie aus meinem eigenen Leben.
Vielleicht ist mir genau deshalb wichtig, Menschen nicht von oben herab zu erklären, wie Veränderung funktioniert.
Ich möchte gemeinsam hinschauen.
Warum Trees and Roots?
Bäume begleiten mich schon lange als Bild für das Leben.
Verwurzelt sein und sich trotzdem bewegen können. Wachsen. Loslassen. Neu austreiben. Nicht jede Jahreszeit sieht gleich aus.
Und vor allem: verbunden sein.
Verbindung zieht sich wahrscheinlich stärker durch meine Arbeit als alles andere.
Deshalb habe ich Communities gegründet und Workshops gegeben. Deshalb liebe ich Gruppen, gemeinsame Tische und Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen.
Und deshalb arbeite ich heute mit Aufstellungen.
Mich interessiert, was in uns wirkt – aber genauso das, was zwischen uns passiert.
Ich glaube, dass wir Menschen einander brauchen. Dass wir uns entwickeln, wenn wir in Beziehung gehen. Wenn wir uns zeigen können und erleben, dass wir damit nicht alleine sind.
Trees & Roots ist für mich deshalb weniger ein Konzept als eine Haltung:
hinschauen, sichtbar machen, in Beziehung gehen, verändern und verankern.